Präsenz-Gottesdienst in unserer Stadtkirche

Sonntag 9. Mai 10.00 Uhr

Dritter Vorstellungsgottesdienst der Konfirmand*innen

Der Kurzgottesdienst dauert ca. 30 Minuten und ist für die Familien der Konfirmand*innen priorisiert.
Es stehen nur noch wenige Plätze für weitere Besucher*innen zur Verfügung.

Das Tragen einer FFP 2 oder medizinischen Maske ist für Stadtkirchen-Besuche verplichtend.

 Unsere Stadtkirche ist außerdem offen für Sie:
täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Wir laden Sie ein, stille Andacht zu halten, eine Fürbittenkerze anzuzünden
und eine Besinnung oder ein MutMachWort mitzunehmen.

Digitale Gottesdienste finden Sie hier

Oder lassen Sie sich inspirieren auf unserer Homepage.
Sie sind herzlich willkommen.

 

 

Einfach himmlisch...

Gedanken zu Himmelfahrt von Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom 

„Ihr werdet aber Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch kommt, und ihr werdet meine Zeugen sein, in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samaria und bis an die Enden der Erde.“ Als er (Jesus) dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Und während sie ihm unverwandt nachschauten…"
(Apostelgeschichte 1,8-10a in der Züricher Übersetzung)  

In den Himmel sehen … hätten Sie gedacht, dass das unser Menschsein ausmacht? Dass es uns von Grund auf bestimmt? Dass es diese unsere Ausrichtung ist, der wir als Gattung „Mensch“ unseren Namen verdanken? Wir Menschen schauen nach oben in den Himmel. In der Sprache des Neuen Testaments, im alten Griechisch, heißt der Mensch darum „ánthropos“ – und das bedeutet: der Hinaufschauende. Anders als die meisten Tiere sind Menschen aufgerichtet und sehen hinauf zum Himmel. Wir sind nicht nur reine Erdenwesen sondern irgendwo zwischen irdisch und überirdisch unterwegs, zumindest mit unseren Gedanken. Als Menschen haben wir einen Sinn für das, was über diese Welt hinausgeht. Wir schauen in den Himmel und stellen uns die großen Fragen: Wo kommen wir her? Warum leben wir? Was ist der Sinn?  Wo gehen wir hin? Was geschieht nach dem Tod?  Werden wir eines Tages alle im Himmel sein? Wohnt ein Gott in diesem Himmel?   

Der Himmel ist wie ein Platzhalter, ein Ort, der für alles steht, was wir nicht begreifen können, wozu unsere Vorstellungskraft nicht ausreicht. Der Himmel geht weiter, als wir sehen und denken oder in unserem Leben gelangen können. Weiter als der entfernteste Planet, den wir entdeckt haben. Weiter als alle Sterne, die wir nachts sehen können. Weiter als wir je reisen werden. Der Himmel ist ein Ort für das „Darüber-hinaus“. Nicht der Himmel über der Erde, sondern der Ort, der weiter ist als die Erde. Der Ort für das Heilige, Erhabene, Ewige, Helle. Der Ort für Gott. Ziel unserer Sehnsucht und unserer Hoffnung. Wer „im Himmel“ ist, der ist ganz bei Gott, untrennbar. Und weil es bei Gott schön ist, kann es da wohl nur „himmlisch“ sein.    Jesus ist uns vorausgegangen. Er ist ganz bei Gott, im Himmel. Als wahrer Mensch hat er schon immer hinaufgeschaut zum Vater. Als wahrer Gott hat er nach seinen Menschen geschaut und versucht, ihrer Sehnsucht die Richtung zu weisen.  So hat er in seiner Person Himmel und Erde untrennbar miteinander verknüpft und die tiefste Zerrissenheit von uns Menschen am Kreuz (nicht zufällig die Verbindung der Horizontalen mit der Vertikalen) geheilt. Dank Jesus können wir uns schon auf Erden mit Gott und seinem himmlischen Reich verbunden fühlen. Dank ihm können wir üben, was es ganz praktisch heißt, dieses: „wie im Himmel so auf Erden“ – wie wir es im Vaterunser beten. Der Himmel ist nicht mehr unerreichbar fern über uns – „der Himmel auf Erden“ lässt sich schon hier und jetzt in diesem irdischen Leben finden für die, die ihr Leben vor dem Horizont von Glaube, Hoffnung und Liebe leben und Gott so unter uns Raum geben. Es sind Menschen, die den Himmel zu uns bringen, auf Augenhöhe.  

„Und während sie ihm unverwandt nachschauten, wie er in den Himmel auffuhr, da standen auf einmal zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die sagten: Ihr Leute aus Galiläa, was steht ihr da und schaut hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn in den Himmel habt auffahren sehen. Da kehrten sie vom Ölberg nach Jerusalem zurück; dort hielten sie alle einmütig fest am Gebet, zusammen mit den Frauen, mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Geschwistern.“ '
(Apostelgeschichte 1,10-12a.14 in der Zürcher Übersetzung)  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schutzengel in Zeiten von Corona

Unser Gemeindemitglied Karl-Heinz Sauer hat in seiner Hobbykünstler-Werkstatt Schutzengel in drei verschiedenen Größen hergestellt. Jeder Engel ist durch die unterschiedliche Maserung des verwendeten Fichten- und Lärchenholzes ein Unikat. Einige Engel sind in der Stadtkirche ausgestellt.

Verkauf im Gemeindebüro neben der Kirche, montags bis freitags zwischen 10 und 15 Uhr, Preis: ab 10 Euro.
Den Erlös spenden wir der  Corona-Nothilfe gegen Armut des Diakonischen Werkes Odenwald.

 

 

 

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"Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst." - Josua 1,9

MutMachWorte zum Mitnehmen auf bunten Karten liegen für Sie auf dem Taufstein unserer Stadtkirche. Sie ist täglich geöffnet.

Senden Sie uns bitte Ihr MutMachWort und helfen Sie so auch anderen Menschen.

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